Lisa Huth hat in ihrem Buch „Co-Demenz - Der Frosch im heißen Wasser“ die Problematik sehr realistisch beschrieben. Mehr dazu hier:
Eine Beratung, oder besser gesagt Unterstützung, von an Demenz erkrankten Menschen und deren Familien ist heute enorm wichtig.
Vor allem die Kinder der erkrankten Eltern werden mit der „neuen Situation“ oft allein gelassen. Über den „glücklichen Zufall“ eine Hilfe, Aufklärung, Beratung oder jegliche Unterstützung zu bekommen, werden sie sehr dankbar sein.
Sehr oft habe ich viele Extra-Stunden in meinem Büro verbracht, um den „Kindern“ so gut wie möglich liebevoll zu vermitteln, dass Mama oder Papa nicht mehr dieselbe Person ist, die sie lebenslang war. Auch weil Demenz oft sehr schleichend kommt, stehen die „Kinder“ nicht selten unter einer gewissen Hilflosigkeit.
Vielen ist vorerst nicht bewusst, dass sie ihr eigenes Alltagsleben umstrukturieren müssen. Dazu kommt auch, dass die „Kinder“ nicht mehr wissen, wie sie ab JETZT mit ihren Eltern umgehen sollen.
Die Gefühle und Bedürfnisse der Demenzerkrankten stehen im Mittelpunkt.
Durch einfühlsame und mitfühlende Gespräche kann das Selbstwertgefühl und die Zufriedenheit wieder zurückkommen und die Betroffenen müssen nicht länger mit Angst und Stress leben.
Lebensaufgaben, die nicht aufgearbeitet wurden, können gelöst und aufgearbeitet werden.
Seit circa einem Jahr arbeiten wir mit Frau Birgit Merz, einer Validations-Anwenderin, eng zusammen.
Frau Merz bietet Einzel-Validation und Angehörigenberatung an. Betreuet Gruppen von betroffenen Angehörigen und hält Vorträge.
Auch die Betreuerinnen unseres Hauses werden von Frau Merz in Sachen Umgang mit „an Demenzerkrankten“ regelmäßig beraten.
Frau Merz kontaktieren Sie unten:
Ab Januar 2025 starten wir die Vortragsreihe mit allen unseren Kooperationspartnern, die alle Experten auf ihren eigenen Gebieten sind. Die Vorträge mit wertvollen Tipps werden wir für Sie auch hier auf unsere Homepage unten „Aktuelles“ veröffentlichen.